Vor allem das Wetter im Schwarzwald-Baar-Kreis war für die peruanischen Jugendlichen ungewohnt. Trotzdem oder gerade deswegen genossen sie den Aufenthalt an den Kaufmännischen und Hauswirtschaftlichen Schulen zusammen mit der betreuenden Lehrerin Janine Freund (ganz rechts im Bild).

Die peruanischen Austauschschüler Kaira und Caleb verbrachten in diesem Schuljahr insgesamt fünf Wochen an den Kaufmännischen und Hauswirtschaftlichen Schulen (KHS) Donaueschingen. Damit konnte der Peruaustausch bereits zum zweiten Mal in Folge erfolgreich stattfinden.

Der Start des Aufenthalts im Schwarzwald verlief jedoch nicht ganz ohne Herausforderungen: Kaira konnte aufgrund eines gecancelten Fluges erst einige Tage später anreisen. Und auch Caleb hatte direkt zu Beginn mit unerwarteten Umständen zu kämpfen: Sein Koffer ging auf dem Weg über Barcelona verloren. Bei Temperaturen von bis zu -15 Grad stand er zunächst ohne passende Kleidung da. Da solche winterlichen Bedingungen in ihrer Heimat Peru unbekannt sind, war die Kälte für beide eine völlig neue Erfahrung. Calebs Gastfamilie reagierte sofort und ging mit ihm erst einmal einkaufen, damit er gut ausgestattet in seinen Aufenthalt starten konnte.

Trotz dieses turbulenten Beginns fanden sich beide schnell in Schule und Alltag mithilfe ihrer Gastschüler Luca und Leny ein. Sie bereicherten außerdem die Klassen des Wirtschaftsgymnasiums durch ihre Perspektiven und Erfahrungen aus Peru.

Auch kulinarisch war der Aufenthalt eine spannende Entdeckungsreise: Besonders Caleb zeigte sich begeistert von Käsespätzle, während Kaira dem schwäbischen Klassiker anfangs noch etwas skeptisch gegenüberstand. Im Laufe der Zeit wurden jedoch auch Maultaschen, Sauerkraut und Döner probiert. In der Freizeit standen zahlreiche Aktivitäten auf dem Programm. Vor allem der Schnee faszinierte die beiden. Sie verbrachten viel Zeit draußen, lernten sogar Skifahren und genossen die winterliche Landschaft.

Gemeinsame Ausflüge führten sie unter anderem nach Konstanz und Freiburg. Am Bodensee durfte zur Abwechslung auch ein Stück Heimat nicht fehlen: In einem peruanischen Restaurant wurde das traditionelle Fischgericht Ceviche gegessen. Dies war für die Jugendlichen aus Südamerika ein besonderer Moment, der Erinnerungen an zu Hause weckte.

Der Aufenthalt der beiden war trotz kleiner Startschwierigkeiten ein voller Erfolg und eine große Bereicherung für die gesamte Schulgemeinschaft. Die vielen gemeinsamen Erlebnisse, neuen Eindrücke und entstandenen Freundschaften werden sicherlich noch lange in den Köpfen und Herzen nachwirken.

Text: Janine Freund / Melanie Maier-Hauser
Bild: Schule

Neben der Arbeit blieb für die jungen Erasmus-Praktikanten auch genug Zeit, Dublin zu erkunden. Auf dem Programm standen beispielsweise Besuche im Trinity College und im Guinness Store House.

Neun Berufsschülerinnen und -schüler der Kaufmännischen und Hauswirtschaftlichen Schulen Donaueschingen (KHS) hatten die Chance im Rahmen des europäischen Förderprogramms ERASMUS+ drei Wochen in Dublin zu verbringen. Das Programm ermöglicht es jungen Menschen, internationale Berufserfahrungen zu sammeln, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und andere Kulturen kennenzulernen.

Organisiert wurde der Aufenthalt von den KHS-Lehrkräften Mirja Schweizer und André Jockers in Zusammenarbeit mit der unterstützenden Einrichtung Internsplus. Diese kümmerte sich um die Organisation der Praktikumsplätze in verschiedenen kaufmännischen und gastronomischen Betrieben sowie um die Unterbringung der Praktikanten in Gastfamilien. Dabei erhielten die Auszubildenden aus dem Schwarzwald Einblicke in den irischen Arbeitsalltag und konnten ihre Englischkenntnisse sowohl im Berufsleben als auch im Alltag in den Gastfamilien anwenden und verbessern.

Das Erasmus-Praktikum zeigt eindrucksvoll, wie wertvoll internationale Erfahrungen für junge Menschen sind. Die Teilnehmenden kehrten mit vielen neuen Eindrücken und einem erweiterten Blick auf Europa zurück. Geprägt von Erinnerungen und vielfältigen Inspirationen, die sie noch lange begleiten werden.

Bild: Anna Boos
Text: Melanie Maier-Hauser

Die Schülerinnen Yanisa, Finja, Katja, Helena und Tabea (WG 11/1) testen den neuen Maker Space. Sie halten im Rahmen des Spanischunterrichts Vorträge über ihre Heimatstädte und verbessern so nicht nur ihre Aussprache auf Spanisch, sondern auch ihre Technikkenntnisse - weitere Bilder am Ende des Artikels.

Die Kaufmännischen und Hauswirtschaftlichen Schulen Donaueschingen haben einen neuen Lernraum, den Maker Space, eingerichtet. Der Raum wurde mit modernem Videoequipment ausgestattet, um für sämtliche berufsbildende Klassen sowohl eine kreative Lernatmosphäre als auch die notwendigen technischen Voraussetzungen für unterschiedlichste Projektideen zu schaffen.

Erst die großzügige Förderung in Höhe von 10.000 Euro der Initiative „Zukunft Mitgemacht“, eine Gemeinschaftsaktion des Deutschen Kinderhilfswerkes, ROSSMANN, Procter & Gamble und #wirfürschule ermöglichte die Einrichtung des innovativen Arbeitsraums, so Lehrer Stefan Bader, der das Projekt federführend initiierte. Der Zugang zur Technik sei einfach und niederschwellig, um möglichst viele Klassen und Pädagogen einzubinden, so Bader. Die Beschäftigung mit digitalen Medien soll auch dazu beitragen, dass sich die Jugendlichen auf die Berufswelt von morgen vorbereiten können.

Für die konkrete Umsetzung im Unterricht gebe es bereits zahlreiche Ideen, so können beispielsweise im BWL-Unterricht eigene Marketingvideos erstellt, Verkaufsgespräche gefilmt und analysiert oder im Deutschunterricht literarische Textstellen szenisch umgesetzt werden.

In einer neuen Förderrunde möchte die Schule das Angebot ausbauen. Angedacht ist dabei unter anderem eine 360 Grad-Kamera anzuschaffen, mit die Jugendlichen Eindrücke aus den Auslandsaufenthalten in Spanien oder Irland dokumentieren können. Ihre Mitschülerinnen und Mitschüler können dabei über eine VR-Brille atmosphärisch in die fremde Umgebung eintauchen und die Aufnahmen für den Sprachunterricht nutzen.

In die Antragstellung und Einrichtung des Raumes waren verschiedene Klassen eingebunden. Unser Bild zeigt die Klasse WG 12-3, die beim Auspacken und Aufbauen des Maker Space tatkräftige Unterstützung bot.

 Text und Bilder: Stefan Bader / Melanie Maier-Hauser

Im Bild v.l.n.r. : Greta Riedmaier, Caroline Wiehl, Hannah Kaltenbrunner, Maja Wernet

Die Schülerinnen der KHS haben bei Jugend trainiert für Olympia beim Regierungsbezirksfinale im Turnen den dritten Platz erreicht ( von 3)
Am Ende mussten sie sich sehr knapp dem Friedrich Hecker Gymnasium Radolfzell geschlagen geben.
(1. Platz 153,95 Pkt. , 2. Platz 153,85 Pkt. und 3. Platz 153,00 Pkt.)
Der Wettkampf hat in Gengenbach stattgefunden und sie wurden von unserem Referendar Konstantin Fässler begleitet.
Vielen Dank, dass ihr die KHS sportlich vertreten habt.

Bunt und lustig ging es bei der Fastnachtsfeier der Kaufmännischen und Hauswirtschaftlichen Schulen (KHS) Donaueschingen zu. Das diesjährige Motto lautete „Zirkus“ und so versammelten sich jede Menge Clowns, Akrobaten und allerlei Zirkustiere in der Aula des C-Gebäudes. Für gute Stimmung sorgten sowohl die Lehrerband mit Ohrwürmern, wie „Griechischer Wein“ oder „Über sieben Brücken musst du geh’n“ als auch der Kostümwettbewerb bei dem das Schülerinnenduo „die Zirkusleute“ den ersten Platz errangen. Höhepunkt der Veranstaltung war der Lehrertanz, welcher die Schülerschaft zum Mittanzen animierte. Nach viel Spiel und Spaß wurde die Schulgemeinschaft schließlich von den anwesenden Zünften in die närrische Jahreszeit entlassen.